Zucht auf Holz und Stroh
Pilzdübel sind mit Pilzgeflecht bewachsene Holzdübel. Sie bringen die Kultur dorthin, wo sie in der Natur wächst: ins Holz. Einmal angelegt, trägt ein beimpfter Stamm über mehrere Jahre — mit sehr wenig Aufwand.
Das Prinzip
In frisches, unbehandeltes Laubholz werden Löcher gebohrt, die Dübel eingesetzt und mit Wachs verschlossen. Danach braucht es vor allem Geduld: Das Pilzgeflecht durchwächst das Holz, was je nach Sorte und Witterung einige Monate dauert. Der Stamm steht in dieser Zeit schattig und darf nicht austrocknen.
Passendes Holz
Bewährt haben sich Buche, Erle, Birke, Weide und Pappel. Das Holz sollte frisch geschlagen und nicht angetrocknet sein, damit konkurrierende Pilze keinen Vorsprung haben. Nadelholz eignet sich nicht.
Für wen sich das lohnt
Für alle mit einem schattigen Fleck im Garten, die einmal Arbeit investieren und dafür jahrelang ernten möchten. Die Sorten unterscheiden sich in Aroma und Erntezeit — mehrere Stämme mit verschiedenen Sorten verlängern die Saison.